Lungenarterienembolie

Lungenarterienembolien gehören nach Herzinfarkt und Schlaganfall zu den dritthäufigsten kardiovaskulären Todesursachen. Eine Lungenarterienembolie entsteht, wenn ein Blutgerinnsel die Gefäße zwischen Herz und Lungenstrombahn verstopft. Hierdurch kann es zu akut einsetzender Luftnot und zu einer Überlastung des Herz-Lungenkreislaufes kommen. Aufgrund der häufig vitalen Bedrohung benötigen Patient*innen mit einer Lungenarterienembolie eine rasche und zielgerichtete Therapie. Während bei milden Lungenarterienembolien eine medikamentöse Blutverdünnung häufig therapeutisch ausreicht, bedarf es bei schweren Verläufen einer mehrschichtigen, teils interventionellen Therapie.

Unser eingespieltes PERT-Team (Pulmonary Embolism Response Team) steht hier mit langjähriger Expertise und modernster Technik rund um die Uhr bereit.

Mehr erfahren:

Eine Lungenarterienembolie ist ein medizinischer Notfall, bei dem ein Blutgerinnsel die Lungenarterien blockiert. Schnelles Handeln ist hier entscheidend, um das Leben der Betroffenen zu retten. Dabei müssen die therapeutischen Schritte, aufgrund der vitalen Bedrohung einer Lungenarterienembolie schnell und zielgerichtet gefasst werden.

An der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Universitätsklinikums Essen steht unser spezialisiertes Pulmonary Embolism Response Team (PERT) rund um die Uhr bereit, um Patientinnen und Patienten mit Lungenarterienembolie optimal zu versorgen. Unser interdisziplinäres Team aus erfahrenen Kardiologen, Angiologen und Intensivmedizinern entwickelt für jeden Fall einen individuellen Behandlungsplan, der auf den modernsten medizinischen Standards basiert.

Je nach Schweregrad der Lungenarterienembolie und individuellen Risikostratifizierung bieten wir neben der medikamentösen Therapie zusätzlich innovative, interventionelle Verfahren an:

Mechanische Thrombektomie 

Über einen kleinen Zugang in der Leiste führen wir ein Kathetersystem bis zur Lungenarterie ein, um dort das Blutgerinnsel schonend abzusaugen. Dieses Verfahren ermöglicht oft eine sofortige Stabilisierung und ist besonders geeignet für Patientinnen und Patienten mit hohem Blutungsrisiko, da auf eine Lysetherapie verzichtet werden kann.

Ultraschallgestützte Thrombolyse

Hierbei wird ebenfalls ein Katheter über die Leiste bis zur Lungenarterie vorgeschoben. In der Katheterspitze befinden sich Ultraschallsonden, die das Blutgerinnsel lokal aufbrechen, während gleichzeitig ein Medikament in geringer Dosierung verabreicht wird, um das Gerinnsel aufzulösen. Diese Methode ist besonders effektiv bei Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko und nicht zentral gelegenen Blutgerinnseln.

Für eine direkte Abstimmung zur individuellen Therapieplanung steht Ihnen unsere Hotline unter der Nummer 0201-723-84898 zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – wir sind jederzeit für Sie da.

Das Team

Dr. med.
Daniel Messiha

Prof. Dr. med.
Christos Rammos

Zentren und Zertifikate

Zertifiziertes Medizinisches Wundzentrum

Erfahren Sie mehr über das Wundsiegel der Initiative Chronische Wunden

Interdisziplinäres Zentrum für Dialysezugänge

Erfahren sie mehr über das Shuntzentrum

Interdisziplinäres Gefäßzentrum

Erfahren Sie mehr über unsere Zertifizierung als Interdisziplinäres Gefäßzentrum